Lesung: „Flüchtlinge erzählen“

Die nächste von uns organisierte Veranstaltung im Rahmen des festival contre le racisme findet am Montag, 8. Mai, um 19 Uhr im Hörsaal 17 statt. Dort wird das Bchprojekt „Flüchtlinge erzählen“ vorgestellt, das beim Bonner Institut für Migrationsforschung und interkulturelles Lernen (BIM e.V.) entstanden ist.

Flüchtlinge erzählen: »Weißt Du, wer ich bin?« (mehr…)

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Einladung zur Ausstellung zum Kunstprojekt „Was heißt hier Kunst und Kultur?!“

Unter dem Titel „Heimat in Kunst und Kultur“ werden am Freitag, 5. Mai 2017, die Ergebnisse der künstlerischen Begegnungen des transkulturellen Frauenprojekts ausgestellt.
Die Ausstellung findet von 16:00 bis 18:30 Uhr im „Haus der Vielfalt MIGRApolis“, Brüdergasse 16, statt. Die Künstlerinnen sind anwesend.

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Vortrag / Film: Der Fall Oury Jalloh und NDR-Tatort: „Verbrannt“

Am Donnrstag, 4. Mai, um 19 Uhr findet ein von uns im Rahmen des festival contre le racisme organisierter Vortrag mit anschließender Filmvorführung im Hörsaal 17 statt. Dazu laden wir zwei AktivistInnen der Initiative zum Gedenken an Oury Jalloh e.V. ein, um über Entwicklungen in der Suche nach Aufklärung zu berichten.

Der Asylsuchende Oury Jalloh aus Sierra Leone verbrannte am 7. Januar 2005 bei lebendigem Leib in einer Zelle im Dessauer Polizeigewahrsam. Er befand sich zum Zeitpunkt seines Todes gefesselt auf einer feuerfesten Matraze. Schnell wurden Mordvorwürfe gegen beteiligte Polizeibeamte laut. Seitdem wird um eine gerichtliche Aufarbeitung der Vorkommnisse der Todesnacht gerungen. Nachdem es in einem ersten Prozess zu formalen Freisprüchen zweier Angeklagter kam – der vorsitzende Richter sprach dabei von offensichtlichen Falschaussagen sich gegenseitig deckender Polizisten – ist es maßgeblich der Gruppe „ Breaking the Silence – Initiative zum Gedenken an Oury Jalloh e.V.“ zu verdanken, dass durch deren unermüdliche Prozessbegleitung und die Finanzierung eines unabhängigen Brandgutachtens das letzte Wort in dieser Sache noch nicht gesprochen ist.
Mouctar Ouldadah Bah und Nadine Saeed von der Inititative zum Gedenken an Oury Jalloh werden über ihre jahrelangen Bemühungen um Aufklärung berichten. Im Zuge der Auseinandersetzung mit dem Fall Oury Jallohs sind auch mehrere dokumentarische Beiträge wie etwa die preisgekrönte WDR-Dokumentation „Tod in der Zelle“ u.a. entstanden. Zuletzt wurde der Fall in fiktionalisierter Weise in der Reihe Tatort unter dem Titel „Verbrannt“ thematisiert. Diesen „Tatort“-Film werden wir im Anschluss an den Vortrag der beiden ReferentInnen zeigen.

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Audiomitschnitte von Vorträgen

Wer die Auftaktveranstaltung des „Festival contre le racisme“ – den Vortrag von Thomas Ebermann am vergangenen Freitag, 21. April – verpasst haben sollte und ihn dennoch hören möchte, kann dies unter folgendem Youtube-Link tun, wo ein Audiomitschnitt zu finden ist:

Thomas Ebermann: Von der Willkommenskultur zum offenen Rassismus.

Darüber hinaus finden sich dort noch zwei weitere Mitschnitte der von uns organisierten Vorträge aus dem vergangenen Jahr:

Mohammad Abu Hajar (Adopt a revolution): From peaceful revolution to civil war – The role of civil society in the Syrian conflict

Jana Klein: Junge, was ist Rape Culture?

Wir werden künftig des öfteren die von uns organisierten Vorträge aufzeichnen und in einer gesonderten Rubrik verlinken.

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Rückblick auf Konzert- und Informationsabend mit Gipsy Groove

Mit gebührender Verspätung findet Ihr hier einige Fotos des Konzert- und Informationsabends am 5. April im KULT41 mit Gipsy Groove und drei Vorträgen zur Situation von Roma in Deutschland und dem Balkan sowie einen kurzen Bericht über die Arbeit von GAIA Kosovo mit Geflüchteten Menschen vor Ort.
Konzert und Vorträge waren sehr gut besucht – später während des Konzerts mussten wir leider bereits Nachzügler abweisen, da das Kulturzentrum seine zugelassene Maximalkapaziät erreicht hatte.

Wir bedanken uns für einen informationsreichen und musikalisch durchschlagenden Abend bei Hasiba Dzemajlji, J. Leko und Bajram Kinolli mit seiner Band Gipsy Groove!

Außerdem bedanken wir uns beim Referat für politische Bildung des AStA Bonn, dem Frauenreferat Bonn sowie dem Migrapolis House of Ressources/ BIM e.V., die die Veranstaltung durch ihre Förderung ermöglicht haben.

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