Ausflug ins Museum König

Am vergangenen Samstag, 10. Juni, haben wir, unterstützt von Freiwilligen der Telekom, mit denen wir bereits in der Vergangenheit gemeinsame Unternehmungen organisiert hatten, einen Ausflug zusammen mit Geflüchteten gemacht. Mit einer Gruppe von ca. ingsesamt 35 Personen, von denen die meisten gegen 12 Uhr bei ihren Unterkünften in Bonn-Duisdorf abgeholt wurden, machten wir uns mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf den Weg in die Stadt und dann zum zoologischen Museum König. Dort verbrachten wir mehrere Stunden in der Dauerausstellung und einer vorübergehenden Ausstellung lebender Spinnen.
Anschließend begaben wir uns zu einem kleinen Picknick mit zuvor geschmierten Broten ans nahe gelegene Rheinufer und ließen den Nachmittag so bei bestem Wetter ausklingen.


(mehr…)

Share:
  • Facebook
  • Twitter

Presentation and discussion: Freedom Hospital

On tuesday, June 20th, we will be hosting a presentation and discussion of the graphic novel „Freedom Hospital“. The event takes place at 8 pm at Buchladen Le Sabot, Breitestraße 76, 53111 Bonn.
The presentation by Hamid Sulaiman as well as the discussion will be held in English.

Half a million people dead, countless injured and millions on the run – that is the temporary balance of the Syrian civil war. The striking pictures of the unusual graphic novel, Freedom Hospital, by
Hamid Sulaiman let us understand a little of what lies hidden behind the news from a land from which so many people come to us.
Hamid Sulaiman’s evocative novel reflects the complexity and disruption in Syrian society. The black and white, highly expressive images, which caused a furore when shown in different exhibitions in Europe in 2016/17, make the human side of Syrian reality immediately perceptible.

Hamid Sulaiman, born 1986 in Damascus, (mehr…)

Share:
  • Facebook
  • Twitter

Theater und Vortrag zum Thema „NSU“

Die Theateraufführung „Die NSU-Monologe“ der Bühne für Menschenrechte, die wir letzte Woche Dienstag zusammen mit de Gruppe Rhizom und dem Kult41 organisiert hatten, war trotz ausgezeichneten Wetters sehr gut besucht. Nach der ca. 90-minütigen Vorführung, die ein ebenso erschütterndes wie bewegendes Bild der Reaktionen von Familienangehörigen dreier NSU-Opfer auf die Morde sowie das unsägliche Vorgehen der Polizei lieferte, folgte eine fast zweistündige Frage- und Diskussionsrunde mit einem Fachjournalisten und Sachverständigen des Untersuchungsausschusses im NRW-Landtag. Dabei wurden eine Vielzahl von durch das Publikum gestellten Fragen ausführlich erörtert.
Wir bedanken uns bei allen Beteiligten und ganz besonders bei den SchauspielerInnen der „Bühne für Menschenrechte“ und dem Referenten!

Eine Aufführung eines der beiden Stücke zum Thema Asyl der „Bühne für Menschenrechte“ wird voraussichtlich im Spätsommer oder Herbst diesen Jahres folgen. Achtet auf weitere Ankündigungen.

Morgen Abend (24. Mai) um 20 Uhr bietet sich eine weitere Gelegenheit, fundierte Einblicke in die Aufarbeitung des NSU-Terrors zu erlangen, wenn Dr. Mehmet Daimagüler, Nebenklagevertreter im NSU-Prozess, auf unsere Einladung hin im Hörsaal 8 der Universität einen Vortrag mit dem Titel „Vom Oktoberfestattentat bis zum NSU – Kontinuitäten der rechten Gewalt und des staatlichen Versagens“ hält.

(mehr…)

Share:
  • Facebook
  • Twitter

Bleiberecht für Selami

Heute (16. Mai) wurde Selamet Prizreni abgeschoben. Selamet, der zusammen mit seinem Bruder Kefaet das Rap-Duo K.A.G.E bildet, hat in der vergangenen Woche noch im Rahmen des „festival contre le racisme 2017“ in Bonn ein Konzert für uns gegeben.
Selamets Eltern kamen mit seinen älteren Geschwistern 1988 aus dem Kosovo nach Essen, wo sie als Asylbewerber lebten. Selamet ist in Essen geboren und hatte bis zu seiner ersten Abschiebung (zusammen mit seinem Bruder Kefaet) im Jahr 2010 den Kosovo nie gesehen. (mehr…)

Share:
  • Facebook
  • Twitter

Vortrag: Vom Oktoberfestattentat bis zum NSU – Kontinuitäten der rechten Gewalt und des staatlichen Versagens

Am Mittwoch, 24. Mai, um 20 Uhr im Hörsaal 8 (Hauptgebäude der Uni Bonn) wird Dr. Mehmet Daimagüler, Nebenklagevertreter im NSU-Prozess, u.a. von seinen Erfahrungen und seiner Arbeit berichten.
Der NSU-Prozess nähert sich mit dem 361. Verhandlungstag allmählich dem Umfang eines vollen Kalenderjahres. Immer wieder verzögern neue Erkenntnisse, unzureichende Vernehmungen und ausweichende Aussagen von Zeug*innen den Prozessverlauf. Neben dem erschreckenden Ausmaß der rechtsterroristischen Gewalt des NSU, fächert sich auch der Skandal um die Beteiligung des Verfassungsschutzes immer weiter aus. Während vielerorts von einem aktuellen Rechtsruck gesprochen wird, zeigen sich sowohl gesellschaftlich als auch institutionell schon lange deutliche Kontinuitäten rechter Gewalt, sowie extrem rechter Denk- und Handlungsmuster, die im momentanen Stimmungsbild wieder einen für legitim erklärten und sich ideologisch festigenden Ausdruck gefunden haben.

Rechtsanwalt Mehmet Daimagüler begleitet den NSU-Prozess als Vertreter der Nebenklage bereits von Beginn an. Auch in dem im Jahr 2016 (mehr…)

Share:
  • Facebook
  • Twitter

Kuchen- und Infostand beim Macke-Viertel-Fest

Am Samstag, 13. Mai, sind wir (wie schon in den vergangenen Jahren) von 14 bis ca. 18 Uhr wieder mit einem Kuchen- und Infostand auf dem Macke-Viertel-Fest im KULT41, Hochstadenring 41, vertreten. Jede/r, die oder der sich für unsere Arbeit interessiert und mit uns ins Gespräch kommen möchte, hat dort die Gelegenheit, mit uns zu sprechen – oder auch nur einen Kaffee zu trinken.

Share:
  • Facebook
  • Twitter

Fluchtursache Erdogan

Seit 11 Uhr findet heute, Sonntag, 7. Mai, auf der Kölner Domplatte der Proteststand einer Gruppe türkischer „Academics for Peace“ (BAK) statt, die dort für 12 Stunden lang aus Solidarität mit hungerstreikenden AktivistInnen der Organisation in der Türkei auf die Lage entlassener und verfolgter türkischer Oppositioneller aufmerksam machen. Unten findet Ihr die verteilten Flugschriften auf Deutsch, Englisch und Türkisch.

Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner des „Academics for Peace“-Aufrufes wandten sich im Jahr 2015 (mehr…)

Share:
  • Facebook
  • Twitter

Protest türkischer „Academics for Peace“ am kommenden Sonntag in Köln

Protest of Turkish Academics for Peace on sunday in Cologne
+++ english call below +++

Am kommenden Sonntag veranstalten einige Mitgliederinnen und Mitglieder der türkischen Organisation „Academics for Peace“ eine Protestaktion auf der Kölner Domplatte (Richtung Hohestraße) in Solidarität mit den vom Erdogan-Regime entlassenen und inhaftierten Oppositionellen. Wir unterstützen ihr Anliegen.

Hier findet Ihr einen deutsch- sowie englischsprachigen Aufruf. Falls PressevertreterInnen interessiert sein sollten, stellen wir gerne einen Kontakt zu den OrganisatorInnen her.

Solidarität mit Nuriye Gülmen und Semih Özakça

“Wir stehen für das Leben, nicht den Tod!” (mehr…)

Share:
  • Facebook
  • Twitter

Theateraufführung: Die NSU – Monologe

Am Dienstag, 16. Mai, findet eine von uns gemeinsam mit dem Kult41 und der Kulturinitiative Rhizom organisierte Aufführung des dokumentarischen Theaterstücks „Die NSU – Monologe“ von der Bühne für Menschenrechte statt.
Das Stück wird im selbstverwalteten Kulturzentrum Kult41 gezeigt; der Einlass beginnt um 19:30 Uhr, kurz darauf geht es los.
Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht. Da der Platz im Kult41 begrenzt ist, empfehlen wir, möglichst pünktlich zu erscheinen.
Eine genauere Beschreibung des Stücks findet sich weiter unten sowie auch unter folgendem Link.

Der Kampf der Hinterbliebenen um die Wahrheit
Fünf Jahre nach Bekanntwerden des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ erzählen die NSU-Monologe von den jahrelangen Kämpfen dreier Familien der Opfer des NSU – von Elif Kubaşık, Adile Şimşek und İsmail Yozgat: von ihrem Mut, in der 1. Reihe eines Trauermarschs zu stehen, von der Willensstärke, die Umbenennung einer Straße einzufordern und vom Versuch, die eigene Erinnerung an den geliebten Menschen gegen die vermeintliche Wahrheit der Behörden zu verteidigen.

Die NSU-Monologe sind dokumentarisches, wortgetreues Theater, mal behutsam, mal fordernd, mal wütend – roh und direkt liefern sie uns intime Einblicke in den Kampf der Angehörigen um Wahrheit und sind in Zeiten des Erstarkens von Rechtsextremismus an Aktualität kaum zu überbieten.

Im Anschluss an das Stück wird es ein Publikumsgespräch u.a. mit einem Fachjournalisten und Sachverständigen im NSU-Untersuchungsausschuss des Landtages NRW geben.

Wie stets behalten wir uns vor, bekannten Rechtsextremisten, Rassisten, Neonazis mittels Hausrecht den Zutritt zu verwehren bzw. sie des Raums zu verweisen.

Die Veranstaltung wird unterstützt vom Kommunalen Integrationszentrum Bonn und gefördert durch das Programm „NRWeltoffen/ Demokratie leben“ der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen sowie durch das Studierendenparlament und den AStA der Uni Bonn (mehr…)

Share:
  • Facebook
  • Twitter

Vortrag: Antisemitismus, Rassismus, ‚Islamophobie‘ – eine ideologiekritische Begriffsbestimmung

Als letzte Veranstaltung des festival contre le racisme erwartet Euch ein Vortrag des sehr geschätzten Alex Feuerherdt, der am Montag, 15. Mai, um 19 Uhr im Hörsaal 17 zum Thema „Antisemitismus, Rassismus, ‚Islamophobie‘ – eine ideologiekritische Begriffsbestimmung“ sprechen wird.

Weit verbreitet ist die Annahme, dass es sich beim Antisemitismus lediglich um eine Form des Rassismus handelt, um einen Rassismus gegenüber Jüdinnen und Juden nämlich. Der spezifische Charakter des Antisemitismus, seine besondere Wirkmächtigkeit, sein absoluter Drang nach Vernichtung, seine Wahnhaftigkeit und seine spezifische ideologische Verfasstheit werden dabei – oftmals ganz bewusst – außer Acht gelassen. Neuerdings wird sogar oft und gerne behauptet, die »Islamophobie« habe ihm gewissermaßen den Rang abgelaufen und seine gesellschaftliche Funktion eingenommen. Gleichzeitig werden modernisierte Formen des Rassismus – etwa der Kulturrelativismus – nicht als solche wahrgenommen, so wenig wie modernisierte Formen des Antisemitismus, vor allem die »Israelkritik« und der regressive Antikapitalismus. Grund genug also für eine ideologiekritische Bestimmung dieser Begriffe und für das Bestehen auf einer Trennschärfe, die auch deutlich werden lässt, warum eine Synonymisierung von Rassismus, »Islamophobie« und Antisemitismus ein interessierter Fehler ist, durch den die Feindschaft gegen Jüdinnen und Juden rationalisiert und verstetigt wird.

Share:
  • Facebook
  • Twitter

Konzert: K.A.G.E. und Blümchenknicker

Im Rahmen unseres monatlichen Kulturcafés (immer am zweiten Mittwoch im Monat) spielen am 10. Mai ab 19 Uhr im Kult41 die Rap-Crew K.A.G.E., die wir im vergangenen Jahr bereits anlässlich der Präsentation des über sie gedrehten Dokumentarfilms „Trapped by law“ eingeladen hatten sowie die in Bonn hinlänglich bekannten Blümchenknicker.

Hier eine nähere Beschreibung dessen, was Euch erwartet:

Seit nun fast fünf Jahren findet regelmäßig am 2. Mittwoch jeden Monats das Refugees Welcome Kulturcafé (organisiert vom Verein Refugees Welcome Bonn e.V.) im selbstverwalteten Kulturzentrum Kult41 statt. In ungezwungener Atmosphäre bei Kicker und Kaltgetränken steht hierbei der gegenseitige Austausch im Vordergrund. Gelegentlich gibt es auch musikalische Live-Darbietungen, Filme oder Theateraufführungen.
Anlässlich des festival contre le racismeerwarten uns in diesem Monat zwei Bands. Der Eintritt ist wie immer frei. (mehr…)

Share:
  • Facebook
  • Twitter

Vortrag: Bordermonitoring auf dem Balkan

Am Dienstag, 9. Mai, folgt direkt die nächste Veranstaltung von uns, die wir im Rahmen des festival contre le racisme stattfinden lassen. Marc Speer von der Organisation bordermonitoring.eu wird dabei um 19 Uhr im Hörsaal 17 über die Arbeit seines Vereins vortragen.

Die formelle Öffnung der sogenannten „Balkanroute“ im Sommer 2015 als Reaktion auf die Ereignisse am Bahnhof „Keleti“ in Budapest stellte eine bis dato undenkbare Zäsur in der Historie des europäischen Migrationsregimes dar. Weniger bekannt – zumindest im deutschsprachigen Kontext – ist dabei, dass die „Öffnung“ der Balkanroute bereits Monate zuvor durch Mazedonien und insbesondere Serbien vorangetrieben worden war. Hierauf wird Marc Speer vom Verein „bordermonitoring.eu“ in seinem Vortrag näher eingehen und zudem darstellen, wie sich die Situation für Geflüchtete in beiden Ländern gegenwärtig darstellt.
Der gemeinnützige Verein bordermonitoring.eu wurde 2011 in München gegründet. (mehr…)

Share:
  • Facebook
  • Twitter

Lesung: „Flüchtlinge erzählen“

Die nächste von uns organisierte Veranstaltung im Rahmen des festival contre le racisme findet am Montag, 8. Mai, um 19 Uhr im Hörsaal 17 statt. Dort wird das Bchprojekt „Flüchtlinge erzählen“ vorgestellt, das beim Bonner Institut für Migrationsforschung und interkulturelles Lernen (BIM e.V.) entstanden ist.

Flüchtlinge erzählen: »Weißt Du, wer ich bin?« (mehr…)

Share:
  • Facebook
  • Twitter

Einladung zur Ausstellung zum Kunstprojekt „Was heißt hier Kunst und Kultur?!“

Unter dem Titel „Heimat in Kunst und Kultur“ werden am Freitag, 5. Mai 2017, die Ergebnisse der künstlerischen Begegnungen des transkulturellen Frauenprojekts ausgestellt.
Die Ausstellung findet von 16:00 bis 18:30 Uhr im „Haus der Vielfalt MIGRApolis“, Brüdergasse 16, statt. Die Künstlerinnen sind anwesend.

(mehr…)

Share:
  • Facebook
  • Twitter

Vortrag / Film: Der Fall Oury Jalloh und NDR-Tatort: „Verbrannt“

Am Donnrstag, 4. Mai, um 19 Uhr findet ein von uns im Rahmen des festival contre le racisme organisierter Vortrag mit anschließender Filmvorführung im Hörsaal 17 statt. Dazu laden wir zwei AktivistInnen der Initiative zum Gedenken an Oury Jalloh e.V. ein, um über Entwicklungen in der Suche nach Aufklärung zu berichten.

Der Asylsuchende Oury Jalloh aus Sierra Leone verbrannte am 7. Januar 2005 bei lebendigem Leib in einer Zelle im Dessauer Polizeigewahrsam. Er befand sich zum Zeitpunkt seines Todes gefesselt auf einer feuerfesten Matraze. Schnell wurden Mordvorwürfe gegen beteiligte Polizeibeamte laut. Seitdem wird um eine gerichtliche Aufarbeitung der Vorkommnisse der Todesnacht gerungen. Nachdem es in einem ersten Prozess zu formalen Freisprüchen zweier Angeklagter kam – der vorsitzende Richter sprach dabei von offensichtlichen Falschaussagen sich gegenseitig deckender Polizisten – ist es maßgeblich der Gruppe „ Breaking the Silence – Initiative zum Gedenken an Oury Jalloh e.V.“ zu verdanken, dass durch deren unermüdliche Prozessbegleitung und die Finanzierung eines unabhängigen Brandgutachtens das letzte Wort in dieser Sache noch nicht gesprochen ist.
Mouctar Ouldadah Bah und Nadine Saeed von der Inititative zum Gedenken an Oury Jalloh werden über ihre jahrelangen Bemühungen um Aufklärung berichten. Im Zuge der Auseinandersetzung mit dem Fall Oury Jallohs sind auch mehrere dokumentarische Beiträge wie etwa die preisgekrönte WDR-Dokumentation „Tod in der Zelle“ u.a. entstanden. Zuletzt wurde der Fall in fiktionalisierter Weise in der Reihe Tatort unter dem Titel „Verbrannt“ thematisiert. Diesen „Tatort“-Film werden wir im Anschluss an den Vortrag der beiden ReferentInnen zeigen.

Share:
  • Facebook
  • Twitter