Refugees Welcome Bonn e.V. http://welcome.blogsport.de Mon, 18 Dec 2017 07:38:54 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Verteilung von Neujahreswünschen und Einladungen zum Kulturcafé in Duisdorf und im Paulusheim http://welcome.blogsport.de/2017/12/17/verteilung-von-neujahreswuenschen-und-einladungen-zum-kulturcafe-in-duisdorf-und-im-paulusheim/ http://welcome.blogsport.de/2017/12/17/verteilung-von-neujahreswuenschen-und-einladungen-zum-kulturcafe-in-duisdorf-und-im-paulusheim/#comments Sun, 17 Dec 2017 20:51:13 +0000 Administrator Allgemein http://welcome.blogsport.de/2017/12/17/verteilung-von-neujahreswuenschen-und-einladungen-zum-kulturcafe-in-duisdorf-und-im-paulusheim/ Wie auch in den vergangenen Jahren haben wir heute anlässlich des anstehenden Jahreswechsels und sogenannten Weihnachtsfestes in den Sammelunterkünften in Bonn-Duisdorf kleine Geschenktüten mit Tee, Keksen, Mandarinen, handgeschriebenen Grüßen fürs neue Jahr sowie mehrsprachigen Einladungsflyern zu unserem monatlichen Kulturcafé im KULT41 mit den Terminen für die nächsten sechs Monate (auf deutsch, englisch, arabisch und französisch) verteilt. Übrige Tüten und weitere Flyer haben wir im Endenicher Paulusheim abgeliefert.

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Rede auf der Kundgebung gegen Anisemitismus am 16. Dezember http://welcome.blogsport.de/2017/12/16/rede-auf-der-kundgebung-gegen-anisemitismus-am-16-dezember/ http://welcome.blogsport.de/2017/12/16/rede-auf-der-kundgebung-gegen-anisemitismus-am-16-dezember/#comments Sat, 16 Dec 2017 15:45:43 +0000 Administrator Allgemein http://welcome.blogsport.de/2017/12/16/rede-auf-der-kundgebung-gegen-anisemitismus-am-16-dezember/ An dieser Stelle dokumentieren wir eine gemeinsame Rede von uns und der Liste undogmatischer StudentInnen – LUST, die heute auf der Kundgebung unter dem Motto „Solidarität mit Israel“ gehalten wurde.

Gegen jeden Antisemitismus – Solidarität mit Israel!

Die vor kurzem bekanntgegebene Entscheidung der US-Regierung, den über 20 Jahre alten Beschluss der Verlegung der US-Botschaft in Israel in die israelische Hauptstadt Jerusalem umzusetzen, führte in den vergangenen Tagen zu einem massiven Presseecho sowie zu einem starken Anstieg israelfeindlicher und antisemitischer Proteste und Ausschreitungen. Kurz nachdem die Entscheidung verkündet worden war, erfolgten Gegenreaktionen europäischer Regierungen, die kundtaten, es der US-Regierung nicht gleichzutun. Die islamistische Terrororganisation Hamas rief eine erneute „Intifada“ (1) aus, der türkischen Diktator Erdogan bezeichnete Israel gleich als „Terrorstaat“, der sich „von Blut ernährt“, der Verteidigungsminister des iranischen Mullah-Regimes ließ verlauten, die Entscheidung beschleunige „die Zerstörung des zionistischen Regimes“ und werde „die Muslime doppelt stark einen“ (2).

Der weit überwiegende Tenor der hiesigen öffentlichen Kommentare lautete, dass durch die Absichtserklärung, die Botschaft von Tel-Aviv nach Jerusalem zu verlegen, „Öl ins Feuer“ eines sowieso immer schwelenden Konflikts gegossen und ein angeblicher Friedensprozess sabotiert würde. Über die aktuellen Motive der US-Regierung soll hier nicht spekuliert werden. Stattdessen wäre die Frage zu stellen, ob die Begründungen für die Verurteilung einer Botschaftsverlegung, die bereits 1995 per Gesetz beschlossen wurde, einer kritischen Prüfung standhalten. Wenn wie in vielen Medien von einer absehbaren Reaktion der „arabischen“ oder gleich „muslimischen Welt“ und insbesondere der Menschen in Palästina die Rede ist, entsteht der Eindruck, dass diese berechenbare Reaktion, die ja in der Tat einem altbekannten Ritual des antiisraelischen Furors vom Iran über die arabischen Staaten bis nach Indonesien folgt, alleine bereits ausreicht, um den Anlass – die Verlegung der Botschaft und mithin Anerkennung der israelischen Hauptstadt – zu verurteilen. Was dabei völlig außer Acht gelassen wird, ist die Frage nach der Legitimität dieser erwartbaren Reaktionen. Staaten und auch Bevölkerungen, die mehrheitlich die Existenz Israels nicht anerkennen, werden damit wahlweise zu irgendwie Beteiligten an einem so genannten Friedensprozess geadelt oder als unmündige Subjekte dargestellt, die gar nicht anders könnten als sich so zu verhalten wie pawlowsche Hunde.

Nicht nur in Israel kam es zu einer Intensivierung der seit Jahren stattfindenden regelmäßigen Mordanschläge auf Juden, die sich als „Messer-„ oder „Autointifada“ oft gegen Zivilisten richten. Auch in vielen europäischen Städten gab es wiederholte antisemitische Proteste, etwa in Berlin, Malmö, München, Paris, Stockholm, Amsterdam. In Göteborg attackierten nach einer „pro-palästinensischen“ Demonstration Vermummte eine Synagoge, in der sich zu diesem Zeitpunkt Menschen befanden, mit Brandsätzen und in Amsterdam wurden die Scheiben eines koscheren Restaurants eingetreten, bevor die Polizei eingriff.

Nachdem auf vielen der Demonstrationen auch in deutschen Städten unter den Augen der Polizei zum Judenmord aufgerufen und israelische Flaggen öffentlich verbrannt wurden, regt sich mittlerweile Kritik von Seiten einiger Politiker*innen.
Dabei zeigen Einige sich bekümmert ob der mangelnden Trennschärfe zwischen vermeintlich legitimer Israelkritik und offenem Antisemitismus. Andere wie der CDU-Politiker Jens Spahn erklären den Antisemitismus im Handumdrehen zu einem importierten Problem, das erst durch die Zuwanderung von Muslimen nach Deutschland gekommen sei. Beide Reaktionen sind falsch und lassen Rückschlüsse auf die je dahinterstehende Agenda zu. Denjenigen, die angesichts von Angriffen auf Synagogen betonen, dass man Juden nicht für das Handeln israelischer Regierung verantwortlichen machen solle, geht es oftmals nicht zuletzt darum, sich ihre vermeintlich legitime Israelkritik nicht von antisemitischen Schmuddelkindern madig machen zu lassen, um ihr weiterhin frönen zu können. Die Umdeutung von Antisemitismus zu einem rein muslimischen Problem ermöglicht es, sämtlichen anderslautenden Statistiken zum Trotz den auch in der autochthonen Bevölkerung virulenten Antisemitismus wegzuerklären. Gleichzeitig lassen sich solche Behauptungen trefflich für flüchtlings- und einwanderungspolitische Debatten instrumentalisieren.

Angemessen und richtig wäre es hingegen, auf die Gemeinsamkeiten regressiver Ideologien wie Islamismus, extremer Rechter und bestimmten, oftmals autoritären Teilen der Linken hinzuweisen: Diese finden ihr verbindendes Element nicht zufällig in Antisemitismus, Antiamerikanismus und verkürztem Antikapitalismus. Zwar lassen sich in den konkreten Artikulationsweisen durchaus Unterschiede feststellen, wenn Neonazis sich nicht scheuen, klassische dem Nationalsozialismus entlehnte Bilder und Wendungen zu benutzen und antiimperialistische Linke sich eher in israelbezogenem Antisemitismus ergehen. Doch selbst hier kommt es immer wieder zu einem Verschwimmen der gar nicht einmal so hohen Trennschärfe, wenn z.B. das der Bonner traditionslinken Resterampe nahestehende berüchtigte „Institut für Palästinakunde e.V.“ am 29. Oktober einen Artikel veröffentlicht, eingeleitet mit den Worten:
„Alter Antisemitismus: Menschen, die Juden verfolgen [/] Neuer Antisemitismus: Juden, die Menschen verfolgen [/]Wer sich heute für Menschen einsetzt, die von Juden verfolgt werden – präziser gesagt von mächtigen jüdischen Organisationen oder Institutionen – der muss damit rechnen von ihnen als Antisemit diffamiert zu werden.“(3) Ähnliches trifft auf die vergleichsweise aktive „BDS-Gruppe“-Bonn zu, in der sich regelmäßig deutsche Rentner zusammentun, um in weiße Kittel gehüllt israelische Produkte in lokalen Geschäften zu selektieren und an Ständen den jüdischen Staat zu dämonisieren. Besagte Gruppe ruft auch mit zu der heutigen antiisraelischen Demonstration auf, in deren Aufruf davon die Rede ist, dass die Verlegung der US-Botschaft „jede Hoffnung auf eine friedliche Lösung durch die sogenannte ,Zwei-staatenlösung‘ (sic) zu zerstören“ drohe, um im nächsten Satz von „Israels Politik der ethnischen Säuberung“ und kurz darauf von der „Kolonisierung Palästinas“ und einer „Apartheidmauer“ zu schwadronieren (4). Dass eine solche friedliche Lösung seitens Israels mehrfach angeboten und von palästinensischer Seite immer ausgeschlagen wurde, verschweigt man lieber. Solche unangenehmen, da die eigenen Wahnvorstellungen kontrastierende Fakten werden dabei ebenso ausgeblendet wie eine Vielzahl anderer Konflikte und kriegerischer Auseinandersetzungen, in denen wesentlich mehr Menschen zu Schaden kommen als im israelisch-palästinensischen Konflikt.

Das beredte Schweigen der Friedensbewegung zu zahlreichen blutigen Konflikten (insbesondere solchen, in denen sich nur schwerlich die Schuld dem Westen oder speziell den USA zuschieben lässt – selbst wenn stets aufs neue die abstrusesten Konstruktionen zu diesem Zwecke bemüht werden) legt ein eindrucksvolles Zeugnis darüber ab, wie es um die politische und moralische Zurechnungsfähigkeit dieser Gruppierungen bestellt ist. Noch im schlechtesten Sinne abenteuerlicher wird es, wenn selbsternannte Friedensjünger den Schulterschluss mit östlichen Despoten suchen. Dies geschah in den vergangenen Jahren nicht zuletzt in Form der querfrontlerischen Montagsmahnwachen „für den Frieden“ in zahlreichen deutschen Städten. Die Verbindungen der dort versammelten Verschwörungstheoretiker*innen reichten vielerorts bis ins neonazistische Lager, aber auch in Teile der Linkspartei; prominenter Fürsprecher war und ist u.a. der Bundestagsabgeordnete Diether Dehm.

Um die „traditionelle“ Friedensbewegung steht es nicht viel besser. Die DFG-VK („Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen“), der älteste deutsche „Pazifisten“-Verband, trat während der Hochphase islamistischer Barbarei durch den IS etwa mit dem Ruf an die Presse, mit dessen Mörderbanden verhandeln zu wollen (5). Das „Bonner Friedensbündnis“, das sich u.a. aus der DKP rekrutiert, lud am vergangenen Montag in Kooperation mit „Peace Lab Europe“ und der „Bonnections Initiative“ zu einem „Hintergrundgespräch“ mit der notorischen Antiimperialistin Karin Leukefeld über die Lage in Syrien ein. Leukefeld, die unter anderem für den russischen Propagandasender Russia Today arbeitet, zog die Kritik von Kolleginnen und Kollegen auf sich, die ihr als einer der sehr wenigen vom Assad-Regime akkreditierten Journalistinnen vorwerfen, sie betreibe Propaganda für den syrischen Diktator (6). Die Ankündigung liest sich dementsprechend. Während man den Einsatz westlicher Kräfte im Bürgerkriegsland, die sich auf die Bekämpfung des IS konzentrieren, kritisch sieht, wird die Parteinahme für das syrische Regime gegen große Teile der syrischen Bevölkerung durch das verbündete Russland sowie die iranische Diktatur als willkommene Schützenhilfe verbucht.(7)

Zusammenfassend lässt sich hier – sowohl in Bezug auf Israel als auch auf andere Konflikte in Nordafrika und Vorderasien – nur mehr noch ein weiteres Mal konstatieren, dass sich nach dem Ruf nach Frieden allzu oft die Mörder verstecken.

Liste undogmatischer StudentInnen (LUST) und Refugees Welcome Bonn im Dezember 2017

(1) https://de.reuters.com/article/nahost-idDEKBN1E113N
(2) http://www.sueddeutsche.de/politik/nahostkonflikt-erdoan-bezeichnet-usa-als-komplizen-bei-blutvergiessen-in-nahost-1.3786835#redirectedFromLandingpage
(3) Facebook-Seite des IPK: https://www.facebook.com/permalink.php?
(4) Facebook-Seite der Palästinensischen Gemeinde Bonn e.V.: https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=1257083441105196&id=743498659130346
(5) https://www.dfg-vk.de/pazifismus/verhandelt-mit-dem-is
(6) http://www.tagesspiegel.de/medien/mit-assads-duldung-ich-kann-weitgehend-frei-berichten/6229084.html
(7) „Wenn dank der Schützenhilfe durch Russland und den Iran die letzten kriegerischen Handlungen in Teilen des Landes gestoppt werden können, wo werden Prioritäten für den Wiederaufbau des nach 7 Jahren Krieg weitgehend zerstörten Landes gesetzt?“ Aus der Ankündigung der Veranstaltung mit Karin Leukefeld: https://www.facebook.com/events/2025280034350090 und http://weltoffen-bonn.de/termine/termin/2017-12-11-170000-hintergrundgespraech-ueber-die-aktuelle-entwicklung-syrien

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Kulturcafé mit Konzert: Indolent und JJ & The Acoustic Machine http://welcome.blogsport.de/2017/12/05/kulturcafe-mit-konzert-indolent-und-jj-the-acoustic-machine/ http://welcome.blogsport.de/2017/12/05/kulturcafe-mit-konzert-indolent-und-jj-the-acoustic-machine/#comments Tue, 05 Dec 2017 11:57:31 +0000 Administrator Allgemein http://welcome.blogsport.de/2017/12/05/kulturcafe-mit-konzert-indolent-und-jj-the-acoustic-machine/ Bei unserem monatlichen Kulturcafé am Mittwoch, 13. Dezember, bieten wir euch in Kooperation mit dem Kulturreferat des AStA Uni Bonn ein Konzert zweier Bands. Daher geht es diesmal bereits um 18:30 Uhr los – wie immer im Kulturzentrum Kult41, Hochstadenring 41. Das Ganze bildet den krönenden Abschluss des festival contre le racisme.

Der Eintritt ist frei.

Infos zu den Bands:

Achtung: Anstelle der Band Nano Beat wird nun die Band Indolent spielen. Weitere Infos siehe unten.

INDOLENT

Indolent spielen sich momentan quer durchs Rheinland und legen dabei erfreulicherweise auch einen Zwischenstopp beim Festival Contre Le Racisme ein. Als Vorbilder listet die Band Duos wie die White Stripes, Death From Above 1979 und die Black Keys, mit denen sie mit ihrer Mischung von melodiöse-schrammelig bis straight dahergroovenden Songs durchaus mithalten können. Live gehen Gitarre und Schlagzeug gut nach vorne, sodass dem geneigten Fuß garantiert Gelegenheit gegeben wird, mehr als nur mitzuwippen.

Reihören geht hier:
www.backstagepro.de/indolent

JJ & The Acoustic Machine

Mit Banjo, Mandoline, Dobro, Kontrabass, Snare-Drum , Klavier, Gitarre und Bluesharp klingt das bei der Kölner Band natürlich erst mal nach handfestem Country. Doch die jungen Vollzeitmusiker erschaffen einen Sound, der nicht nur ins Herz und die Beine geht, sondern auch eine Brücke zwischen Folk, Country und Pop schlägt, die fern von stilistischen Zuordnungen den Song in den Mittelpunkt rückt. Jost Schiefer (Gesang, Gitarre und Bluesharp), Sven Jungbeck (Mandoline und Dobro), Markus Callejon (Banjo), Johann May (Kontrabass) und Nico Stallmann (Drums) lassen die Tatsache, dass die sechs Jungs richtig spielen können, nebensächlich erscheinen, wenn sie mehrstimmig (Band plus Publikum)
von Liebe, Tod und Whiskey singen. Die unterschiedlichen Wurzeln der Band, die von Punk Rock über Country, Blues, Soul, Gypsy Swing und Irish Folk bis hin zum Jazz reichen, lassen sich wie bei einem guten Whiskey erahnen, ohne den Gesamteindruck zu überlagern.
Das handwerklich starke Debütalbum Somewhere between Saturday and Sunday, welches im Februar 2014 auf Out of my mind Records erschien, wird daher Hörer verschiedenster Geschmäcker davon überzeugen, dass man ein Konzert von JJ & THE ACOUSTIC
MACHINE nicht verpassen darf. Und das gilt nicht nur für die Nächte von Samstag auf Sonntag!

Organisiert von Refugees Welcome Bonn e. V. und dem Kulturreferat des AStA der Uni Bonn

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Theater: Asyl-Dialoge http://welcome.blogsport.de/2017/11/03/theater-asyl-dialoge/ http://welcome.blogsport.de/2017/11/03/theater-asyl-dialoge/#comments Fri, 03 Nov 2017 10:35:31 +0000 Administrator Allgemein http://welcome.blogsport.de/2017/11/03/theater-asyl-dialoge/ Am Donnerstag, 30. November, 19 Uhr laden wir Euch herzlich ein, im Kulturzentrum Kult41, Hochstadenring 41, das dokumentarische Theaterstück Asyl-Dialoge zu besuchen. Die Aufführung wird von uns im Rahmen des festival contre le racisme organisiert. Der Eintritt ist frei; es empfiehlt sich, frühzeitig zu erscheinen, da die Sitzplätze begrenzt sind.

Die ASYL-DIALOGE erzählen von Begegnungen, die Menschen verändern, von gemeinsamen Kämpfen in unerwarteten Momenten – eine dieser Geschichten spielt in Osnabrück, wo seit März 2014 ein breites Bündnis solidarischer Menschen bereits 30 Abschiebungen verhindern konnte und somit für viele bundesweit zum Vorbild wurde…

Wir hören diese Geschichte aus erster Hand, aus der Perspektive zweier junger Aktivist*innen, die gezwungen sind, sich ein Katz- und Mausspiel mit der Polizei zu liefern. Die Geschichte konfrontiert uns mit der Frage, wie viel Mut wir entwickeln können, wenn aus zunächst lose verbundenen politischen Akteur*innen gute Freund*innen werden.

Auch die ASYL-DIALOGE entstanden durch ausführliche Interviews, lediglich gekürzt und ohne sprachliche Veränderungen: dokumentarisches, wortgetreues Theater.

Die Texte der SprecherInnen werden durch englische, französische und arabische Übertitel an die Wand geworfen. Im Publikumsgespräch bemühen wir uns, auch nicht-deutschsprachige Wortmeldungen nach Möglichkeit zu übersetzen.

Mehr unter: http://buehne-fuer-menschenrechte.de/asyl-dialoge/

Organisiert von Refugees Welcome Bonn e. V.
Die Maßnahme wird im Rahmen des Projekts „NRWELTOFFEN: LOKALE HANDLUNGSKONZEPTE GEGEN RECHTSEXTREMISMUS UND RASSISMUS“ aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur des Landes Nordrhein-Westfalen gefürdert. Unterstützt durch das Kommunale Integrationszentrum.
Die Bühne für Menschenrechte wird gefördert durch die STIFTUNG UMWELT UND ENTWICKLUNG NORDRHEIN-WESTFALEN und die UNO-Flüchtlingshilfe.

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Vortrag: Sechs Jahre seit der NSU-Selbstenttarnung – Was ist bekannt, was bleibt ungeklärt? http://welcome.blogsport.de/2017/11/03/vortrag-sechs-jahre-seit-der-nsu-selbstenttarnung-was-ist-bekannt-was-bleibt-ungeklaert/ http://welcome.blogsport.de/2017/11/03/vortrag-sechs-jahre-seit-der-nsu-selbstenttarnung-was-ist-bekannt-was-bleibt-ungeklaert/#comments Fri, 03 Nov 2017 09:58:09 +0000 Administrator Allgemein http://welcome.blogsport.de/2017/11/03/vortrag-sechs-jahre-seit-der-nsu-selbstenttarnung-was-ist-bekannt-was-bleibt-ungeklaert/ Am Mittwoch, 29. November, findet um 20 Uhr im Hörsaal 8 des Hauptgebäudes der Uni Bonn ein weiterer Vortrag statt, den wir gemeinsam mit der Liste undogmatischer StudentInnen (LUST) organisieren. Der NSU-Prozess neigt sich dem Ende entgegen und Dr. Mehmet Daimagüler, Nebenklageanwalt im NSU-Verfahren, den wir bereits im Frühjahr eingeladen hatten, wird über den weiteren Fortgang des Verfahren berichten.

Der Nationalsozialistische Untergrund (NSU) war eine rechts- terroristische Untergrundorganisation um Beate Zschäpe, Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos, die zwischen 2000 und 2007 10 Menschen ermordete. Nachdem Mundlos und Böhnhardt sich selbst töteten, wurde Zschäpe mit einigen Unterstützern vom Oberlandesgericht München angeklagt, voraussichtlich Ende dieses Jahres soll die Urteilsverkündung stattfinden. Immer wieder wurde der bisherige Prozessverlauf durch neue Erkenntnisse, unzureichende Vernehmungen und ausweichende Aussagen verzögert. Dabei zeigte sich immer deutlicher das erschreckende Ausmaß der terroristischen Gewalt sowie der Beteiligung des Verfassungsschutzes, woran sich eine lang vorhandene institutionelle wie gesellschaftliche Kontinuität rechter Gewalt und Ideologie belegen lässt. Gerade weil es derart skandalöse Verstrickungen gibt, wird entgegen der zahlreichen Details, die auf ein großes rechtsradikales Netzwerk deuten, hartnäckig an der Vorstellung einer kleinen selbstorganisierten Gruppe festgehalten.

Dr. Mehmet Daimagüler ist Rechtsanwalt und hat Jura, VWL, Philosophie und Romanistik in Bonn, Harvard und als Visiting Scholar in Yale studiert. Er kam 1968 als Sohn türkischer Arbeitsimmigranten in Siegen zur Welt. Neben seiner Arbeit als Rechtsanwalt engagiert er sich für antirassistische Aufklärungsarbeit und ist Mitglied im Kuratorium des Deutschen Instituts für Menschenrechte.

Der Eintritt ist wie immer frei!

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Vortrag: „Junge Muslime in Auschwitz“ http://welcome.blogsport.de/2017/10/30/vortrag-junge-muslime-in-auschwitz/ http://welcome.blogsport.de/2017/10/30/vortrag-junge-muslime-in-auschwitz/#comments Mon, 30 Oct 2017 13:15:10 +0000 Administrator Allgemein http://welcome.blogsport.de/2017/10/30/vortrag-junge-muslime-in-auschwitz/ Ein weiterer von uns im Rahmen des festival contre le racisme organisierter Vortrag findet am Montag, 27. November, um 19 Uhr im Hörsaal 17 (Anglistisches Seminar, Regina-Pacis-Weg 5, zwischen Hofgarten und Altem Zoll) statt.
Der Vortrag stellt einen inklusiven Ansatz der Erinnerungskultur vor, der stigmatisierten Jugendlichen eine Möglichkeit gibt sich mit Geschichte auseinanderzusetzen. Sowohl die Lebenswelt der Jugendlichen, als auch ihre Erlebnisse und inneren Prozesse in und nach Auschwitz werden anhand von kurzen Videos und Bildern erläutert.
Der Referent Burak Yilmaz ist seit 2011 Gruppenleiter bei den Projekten „Junge Muslime in Auschwitz“ und „Heroes Duisburg – Gegen Unterdrückung im Namen der Ehre“. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit für einen persönlichen Austausch.

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Film und Protagonistengespräch: Trapped by law http://welcome.blogsport.de/2017/10/30/film-und-protagonistengespraech-trapped-by-law/ http://welcome.blogsport.de/2017/10/30/film-und-protagonistengespraech-trapped-by-law/#comments Mon, 30 Oct 2017 13:15:01 +0000 Administrator Allgemein http://welcome.blogsport.de/2017/10/30/film-und-protagonistengespraech-trapped-by-law/ Am Freitag, 24. November, laden wir euch um 20 Uhr im Hörsaal 8 (Hauptgebäude der Uni Bonn) herzlich zu unserer nächsten Veranstaltung im Rahmen des festival contre le racisme ein.

Kefaet Prizreni, einer der beiden Protagonisten des Films über seine und die Abschiebung seines Bruders Selamet, präsentiert den preisgekrönten Dokumentarfilm „Trapped by Law“.
„Trapped by Law“ erzählt die Fluchtgeschichte der beiden in Essen aufgewachsenen Roma, die zusammen das Rap-Duo „K.A.G.E.“ bilden. Nach langjährigem Leben in Essen 2010 in den Kosovo abgeschoben, waren die beiden seit 2014 wieder in Deutschland und bundesweit als Rap-Künstler und Roma-Aktivisten unterwegs.

Als K.A.G.E. haben die beiden beim vergangen Teil des festival contre le racisme noch gemeinsam für uns gerappt, kurz darauf jedoch wurde Selamet erneut in den Kosovo abgeschoben. Eine diesbezügliche Stellungnahme von uns findet sich etwa hier: Link

Ausführlichere Filmbeschreibung:

Der Film erzählt die Geschichte der beiden Roma Kefaet und Selami, zwei Brüder und Rap-Künstler, die in Essen aufgewachsen sind, wo sie seit 1988 als Asylbewerber lebten. Kefaet wurde in Prizren im Kosovo geboren, und seine Eltern brachten ihn im Alter von vier Jahren nach Deutschland.
Dort hat er geheiratet und bekam zwei Kinder: Djelan und Djihan. Selami wurde in Essen geboren und ist nie im Kosovo gewesen.

Im März 2010 wurden die Brüder aus Deutschland in den Kosovo abgeschoben. In ein Land, das ihnen vollkommen unbekannt war, getrennt von ihren Eltern, ihrem älteren Bruder und von Kefaets Kindern, die alle zurück in Deutschland blieben.
Im Kosovo sind sie auf einmal wie Touristen im eigenen Land, treffen neue Freunde und leben die ersten sechs Monate von staatlicher Hilfe aus Deutschland. Sie treffen auf ihre Familie, von der sie in Essen bisher nur gehört haben, doch statt Hilfe und Unterstützung erfahren sie nichts als Ablehnung. Sie sind verzweifelt und sehen kaum Möglichkeiten, auf Dauer zu überleben.

Drei Monate nach der Abschiebung besucht sie ihre Mutter Farie, um bei ihnen zu sein und sie wieder nach Hause zu holen. Sie hilft den beiden, sich kosovarische Papiere zu beschaffen.
Aber alles ist sehr kompliziert, und es dauert Monate, bis die ganzen Probleme mit den Behörden auch nur annähernd gelöst sind. Schließlich erhalten die beiden sowohl einen kosovarischen als auch einen serbischen Pass. Dennoch können sie nicht nach Hause zurückkehren.

Es beginnt eine Odyssee durch den Behördendschungel, die geprägt ist von immer neuen Hoffnungen und Enttäuschungen. Ihre Ausreiseanträge werden regelmäßig ohne Begründung abgelehnt, das Geld wird immer knapper und die Aussichten immer düsterer. Schlussendlich bieten ihnen die Filmemacher an, bei ihnen zu wohnen und sie zu unterstützen. Schließlich erhalten sie eine Einladung zu einem Festival nach Slowenien, die es Ihnen evtl. ermöglicht, nach Deutschland weiter zu reisen. Kommt ihre Geschichte also doch noch zu einem guten Ende?

Regisseur Sami Mustafa hat Selami und Kefaet über einen Zeitraum von mehr als drei Jahren mit der Kamera begleitet. Es entsteht somit ein intimes Porträt zweier Brüder, die ihre alte
Heimat verloren und ihre neue noch nicht gefunden haben. Ein Film über Heimat, Familie, Flucht und das Gefühl, zwischen zwei Welten zu leben.

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Film und Vortrag: »Die vergessenen Flüchtlinge – Juden aus arabischen Ländern« http://welcome.blogsport.de/2017/10/24/film-und-vortrag-die-vergessenen-fluechtlinge-juden-aus-arabischen-laendern/ http://welcome.blogsport.de/2017/10/24/film-und-vortrag-die-vergessenen-fluechtlinge-juden-aus-arabischen-laendern/#comments Tue, 24 Oct 2017 15:09:12 +0000 Administrator Allgemein http://welcome.blogsport.de/2017/10/24/film-und-vortrag-die-vergessenen-fluechtlinge-juden-aus-arabischen-laendern/ Am Montag, 20. November, findet um 20 Uhr im Hörsaal 8 (Hauptgebäude der Uni Bonn) eine weitere von uns im Rahmen des festival contre le racisme organisierte Veranstaltung statt. Zunächst gibt es eine Filmvorführung und anschließend referiert Tilman Tarach zum Thema.

Der preisgekrönte, etwa 50-minütige Dokumentarfilm »Die Vergessenen Flüchtlinge« (»The Forgotten Refugees«) von Michael Grynszpan zeigt die Geschichte, die Kultur und den erzwungenen Auszug nahöstlicher und nordafrikanischer jüdischer Gemeinden im 20. Jahrhundert. Juden aus Ägypten, dem Jemen, Libyen, dem Irak und Marokko legen auf berührende Art und Weise Zeugnis ab.

Der vom Davidproject Center for Jewish Leadership und IsraTV produzierte Film verknüpft persönliche Geschichten mit dramatischem dokumentarischen Filmmaterial über die Rettungsaktionen von Juden aus den arabischen Ländern. Analysen zeitgenössischer Historiker liefern den Hintergrund für den dokumentierten Rückgang der jüdischen Population in den arabischen Ländern des Nahen Ostens und Nordafrikas.
Der Film erhielt den Warshaw Jewish Filmfestival-Preis 2006 und wurde als bester Dokumentarfilm des Marbella International Film Festivals 2007 prämiert.

Zum Hintergrund:
Flüchtlinge im Nahen Osten? Wer denkt dabei nicht an die Palästinenser? Doch während deren Schicksal weltweit beklagt wird, gibt es auch andere Flüchtlinge in der Region, von denen die meisten noch nie etwas gehört haben: Seit jeher existierten im Nahen Osten und in Nordafrika jüdische Gemeinden; etwa eine Million Juden lebten noch in den 1940er Jahren in den arabischen Staaten. Heute sind es nur noch ein paar Tausend, denn nach andauernden Diskriminierungen, Enteignungen, antisemitischer Hetze und Pogromen im Zuge des aufkommenden arabischen Nationalismus waren die Juden in großer Zahl gezwungen, aus ihren arabischen Heimatstaaten zu fliehen.
Israel hat heute die meisten dieser Flüchtlinge aufgenommen und integriert.

Vorgeführt wird die deutsche Fassung des Films, zum Teil in Englisch mit deutschen Untertiteln.

Auf die Filmvorführung folgt ein Vortrag von Tilman Tarach zur historischen Einordnung und aktuellen Bedeutung des Themas. Danach besteht Gelegenheit zur Diskussion.

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Kulturcafé im November wieder mit Karaoke http://welcome.blogsport.de/2017/10/24/kulturcafe-im-november-wieder-mit-karaoke/ http://welcome.blogsport.de/2017/10/24/kulturcafe-im-november-wieder-mit-karaoke/#comments Tue, 24 Oct 2017 11:56:57 +0000 Administrator Allgemein http://welcome.blogsport.de/2017/10/24/kulturcafe-im-november-wieder-mit-karaoke/ (scroll down for translations)

Am Mittwoch, 8. November, laden wir euch wieder herzlich zu unserem monatlichen Kulturcafé im Kult41 ein . Das Kulturcafé findet diesmal im Rahmen des festival contre le racisme statt und auf dem Programm steht Karaoke. Los geht es wie (fast) immer um 19 Uhr.

Jede/r kann mitmachen! Falls Euch bereits bestimmte Lieder vorschweben, die ihr singen möchtet, dann schaut nach, ob Ihr sie als Karaokeversionen online findet, etwa auf Youtube, sodass wir sie mittels Beamer an die Wand werfen können.
Wie immer gibt es außerdem Kicker, kalte Drinks und Musik. Kommt vorbei und bringt Eure Freund*innen mit!

This time during our monthly pub night, we will come together to sing some karaoke. Everyone can join. If there is a song you would like to sing, just look up if it is available online (preferably on YouTube) in a karaoke version, so we can show it on the big screen using our projector.
And as always we have some cool drinks, the fottball table and music for you.
Come by and bring your friends!

في هذه المره عندما نلتقي، سنغني مع بعضنا لأول مره.
في حاله اختيارك لأغنية حتي نغنيها سويا، من فضلك ابحث عنها إذا كانت موجودة علي موقع „يوتيوب“.
سوف يكون هناك شاشه كبيره حتي يتمكن الجميع من قراءه كلمات الاغنيه و انشادها.
وكالعاده هناك مشروبات مجانيه وألعاب اخري. نحن بانتظارك. فادعوا الآخرين.

Cette fois-ci, pour notre rendez-vous mensuel au bar, nous nous retrouverons pour une soirée karaoké. Vous êtes tous les bienvenu(e)s. S’il y a une chanson en particulier que vous souhaiteriez chanter, vérifiez qu’elle est disponible en ligne (de préférence sur Youtube) en version karaoké afin que nous puissions la projeter sur grand écran avec notre projecteur. Et comme d’habitude, il y aura de la musique, un baby-foot et nous buverons quelques verres ensemble. Venez nous rejoindre et n’hésitez pas à inviter vos amis !

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Veranstaltungen im November und Dezember http://welcome.blogsport.de/2017/10/17/veranstaltungen-im-november-und-dezember/ http://welcome.blogsport.de/2017/10/17/veranstaltungen-im-november-und-dezember/#comments Tue, 17 Oct 2017 10:31:25 +0000 Administrator Allgemein http://welcome.blogsport.de/2017/10/17/veranstaltungen-im-november-und-dezember/ Auch im zweiten Halbjahr 2017 organisieren wir im Rahmen eines „festival contre le racisme 2017″ eine Reihe von Veranstaltungen für Euch. Das Programm findet Ihr in Kürze unter www.fclr-bonn.de sowie auf Facebook.
Die Beschreibungen der einzelnen Veranstaltungen findet Ihr zudem bald auf dieser Seite.

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