Archiv für April 2019

Vortrag: Antisemitismus – Ein komplexes Phänomen

Ein weiterer von uns organisierter Vortrag in der Reihe „festival contre le racisme“ findet am Donnerstag, 16. Mai, um 19 Uhr im Hörsaal 17 der Universität Bonn (Anglistisches Seminar, Regina-Pacis-Weg 5) statt. Dabei wird das vielschichtige Phänomen des Antisemitismus mit besonderem Schwerpunkt auf den israelbezogenen Antisemitismus von Dr. Dana Ionescu beleuchtet.

Eine Beschreibung findet Ihr hier:
Was Antisemitismus ist, wird wissenschaftlich und politisch seit vielen Jahrzehnten diskutiert. In der Post-Shoah-Gesellschaft finden sich verschiedene Definitionen und theoretische Zugänge. Während die einen sagen, Antisemitismus entziehe sich starren Definitionsversuchen, verstehen die anderen darunter vereinfachend und verkürzend Judenfeindschaft. Nicht alle Ansätze eignen sich, den gegenwärtigen Antisemitismus zu erfassen. Es handelt sich um ein komplexes Phänomen, das sich auf der Ebene des Denkens, Fühlens und Handelns ausdrückt. In der kritischen Diskussion der Definitionen und Zugänge lässt sich jedoch ein Verständnis entwickeln, dessen Vorteil am Beispiel der gegenwärtigen Erscheinungsform des israelbezogenen Antisemitismus deutlich wird. (mehr…)

Vortrag: Antisemitismus Geflüchteter aus dem Nahen Osten

Der nächste von uns organisierte Vortrag im Rahmen des Festival contre le racisme Bonn trägt den Titel „Antisemitismus unter Geflüchteten aus dem nahen Osten“ und findet am Donnerstag, 9. Mai, im Hörsaal 17 der Uni Bonn (Anglistisches Seminar, Regina-Pacis-Weg 5) statt.

Ankündigung:
Auch wenn sich nicht sagen lässt, dass es nicht bereits eine öffentliche Debatte um den möglicherweise verstärkt auftretenden Antisemitismus unter Geflüchteten aus dem islamischen Raum in der letzten Zeit gegeben hätte, so muss doch konstatiert werden, dass diese Debatte häufig eher weniger von einer faktisch-inhaltlich orientierten Auseinandersetzung geprägt war, sondern eher von einer polemischen Schlammschlacht im politischen Feld: die AfD nutzt Antisemitismus unter Geflüchteten, um einerseits Stimmung gegen diese zu machen, und andererseits vom eigenen Antisemitismus abzulenken. Andere, zumeist eher dem linken Spektrum zuzuordnende Gruppen verharmlosen das Vorhandensein des Problems – indem sie entweder fast aussschließlich auf den Antisemitismus im rechten Lager verweisen, oder Geflüchtete pauschal in Schutz nehmen. (mehr…)

Come-Together – Festival am 4. Mai

Das Auftaktfest des diesjährigen von uns mitorganisierten festival contre le racisme findet am kommenden Samstag, 4. Mai, im Kulturzentrum Alte VHS Bonn statt. Daran sind eine ganze Reihe verschiedener Initiativen beteiligt. Ein vollständiges Programm findet Ihr hier:

Einen ganzen bunten, verrückten Tag lang wollen wir zusammen mit euch den Start des festival contre le racisme 2019 feiern! Es erwartet uns ein interkulturelles Programm voller Musik, Kunst, Performances und Mitmach-Aktionen. Also packt eure Freund*innen, Eltern, Kinder und Nachbar*innen ein, wir sehen uns ab 14 Uhr im unabhängigen Kulturzentrum Alte VHS! Neben den unten stehenden Künstler*innen gibt es den ganzen Tag Rahmenprogramm :)

Musik&Performance PROGRAMM:

14:00 Beginn

15:30 Imbo Dancers (grenzenlose Jugendtanzgruppe)

16:00 Film „Newcomers“ (mehr…)

Roma Day: Kampf ums Bleiberecht!

Am 8. April laden wir in Kooperation mit dem ‚Roma Antidiscrimination Networks‘ (RAN) , ‚Bonn e Culture‘ und dem Projekt ‚MITWIRKEN – Mitbestimmung und Eigenverantwortung der Geflüchteten‘ zu einer Veranstaltung im Kulturzentrum Alte VHS.

Anlässlich des Internationalen Roma-Tages am 8. April eröffnen wir die Fotoausstellung ‚Kampf ums Bleiberecht‘ und laden Euch herzlich ein!
Im Zentrum der Wanderausstellung stehen die aktuellen Bleiberechtskämpfe geflüchteter Roma in Deutschland und deren Abschiebung nach Serbien, Kosovo und Mazedonien.
Den 8. April, an dem weltweit der Beginn der Emanzipationsbewegung von Roma erinnert wird, nutzen wir, um gemeinsam mit einem Netzwerk zwischen den Städten Göttingen, Berlin, Dresden, Köln und London auf die Menschenrechtssituation von Roma aufmerksam zu machen.
Vor der Vernissage findet ein Workshop mit geflüchteten Roma zum Thema ‚Bleiberecht und politische Partizipation für Roma‘ statt.

Programm:
16.00 Uhr: Workshop (geleitet von Hasiba Dzemajlji)
18.00 Uhr: Vernissage (mit Redebeiträgen von Hasiba Dzemajlji und Jure Leko sowie poetischer Intervention von Marko Aladin Sejdić)

Eine Veranstaltung des ‚Roma Antidiscrimination Networks‘ (RAN) in Kooperation mit ‚Refugees Welcome Bonn‘, ‚Bonn e Culture‘ und ‚MITWIRKEN – Mitbestimmung und Eigenverantwortung der Geflüchteten‘.

(mehr…)