Theater und Vortrag zum Thema „NSU“

Die Theateraufführung „Die NSU-Monologe“ der Bühne für Menschenrechte, die wir letzte Woche Dienstag zusammen mit de Gruppe Rhizom und dem Kult41 organisiert hatten, war trotz ausgezeichneten Wetters sehr gut besucht. Nach der ca. 90-minütigen Vorführung, die ein ebenso erschütterndes wie bewegendes Bild der Reaktionen von Familienangehörigen dreier NSU-Opfer auf die Morde sowie das unsägliche Vorgehen der Polizei lieferte, folgte eine fast zweistündige Frage- und Diskussionsrunde mit einem Fachjournalisten und Sachverständigen des Untersuchungsausschusses im NRW-Landtag. Dabei wurden eine Vielzahl von durch das Publikum gestellten Fragen ausführlich erörtert.
Wir bedanken uns bei allen Beteiligten und ganz besonders bei den SchauspielerInnen der „Bühne für Menschenrechte“ und dem Referenten!

Eine Aufführung eines der beiden Stücke zum Thema Asyl der „Bühne für Menschenrechte“ wird voraussichtlich im Spätsommer oder Herbst diesen Jahres folgen. Achtet auf weitere Ankündigungen.

Morgen Abend (24. Mai) um 20 Uhr bietet sich eine weitere Gelegenheit, fundierte Einblicke in die Aufarbeitung des NSU-Terrors zu erlangen, wenn Dr. Mehmet Daimagüler, Nebenklagevertreter im NSU-Prozess, auf unsere Einladung hin im Hörsaal 8 der Universität einen Vortrag mit dem Titel „Vom Oktoberfestattentat bis zum NSU – Kontinuitäten der rechten Gewalt und des staatlichen Versagens“ hält.

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