Theateraufführung: Die NSU – Monologe

Am Dienstag, 16. Mai, findet eine von uns gemeinsam mit dem Kult41 und der Kulturinitiative Rhizom organisierte Aufführung des dokumentarischen Theaterstücks „Die NSU – Monologe“ von der Bühne für Menschenrechte statt.
Das Stück wird im selbstverwalteten Kulturzentrum Kult41 gezeigt; der Einlass beginnt um 19:30 Uhr, kurz darauf geht es los.
Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht. Da der Platz im Kult41 begrenzt ist, empfehlen wir, möglichst pünktlich zu erscheinen.
Eine genauere Beschreibung des Stücks findet sich weiter unten sowie auch unter folgendem Link.

Der Kampf der Hinterbliebenen um die Wahrheit
Fünf Jahre nach Bekanntwerden des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ erzählen die NSU-Monologe von den jahrelangen Kämpfen dreier Familien der Opfer des NSU – von Elif Kubaşık, Adile Şimşek und İsmail Yozgat: von ihrem Mut, in der 1. Reihe eines Trauermarschs zu stehen, von der Willensstärke, die Umbenennung einer Straße einzufordern und vom Versuch, die eigene Erinnerung an den geliebten Menschen gegen die vermeintliche Wahrheit der Behörden zu verteidigen.

Die NSU-Monologe sind dokumentarisches, wortgetreues Theater, mal behutsam, mal fordernd, mal wütend – roh und direkt liefern sie uns intime Einblicke in den Kampf der Angehörigen um Wahrheit und sind in Zeiten des Erstarkens von Rechtsextremismus an Aktualität kaum zu überbieten.

Im Anschluss an das Stück wird es ein Publikumsgespräch u.a. mit einem Fachjournalisten und Sachverständigen im NSU-Untersuchungsausschuss des Landtages NRW geben.

Wie stets behalten wir uns vor, bekannten Rechtsextremisten, Rassisten, Neonazis mittels Hausrecht den Zutritt zu verwehren bzw. sie des Raums zu verweisen.

Die Veranstaltung wird unterstützt vom Kommunalen Integrationszentrum Bonn und gefördert durch das Programm „NRWeltoffen/ Demokratie leben“ der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen sowie durch das Studierendenparlament und den AStA der Uni Bonn

NSU Monologları

Belgesel Tiyatro

NSU Monologları, Nasyonal Sosyalist Yeraltı örgütünün tanın-masından beş yıl sonra yakınlarını bu oluşumun işlediği cinayetlere
kurban vermiş üç ailenin hikayesini anlatıyor.

Elif Kubaşık, Adile Şimşek ve Ismail Yozgat’ın gerçekleri ortaya çıkarmak için verdikleri mücadeleyi, cenaze töreninde ilk sırada durabilme güçlerini, bir caddenin ismini değiştirme taleplerini ve katledilen yakınlarına yönelik yapılan gerçek dışı suçlamalara karşı
sevdiklerini kendi hatıralarıyla cesurca savunma çabalarını sahneye taşıyor.

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