Theater: Asyl-Dialoge

Am Donnerstag, 30. November, 19 Uhr laden wir Euch herzlich ein, im Kulturzentrum Kult41, Hochstadenring 41, das dokumentarische Theaterstück Asyl-Dialoge zu besuchen. Die Aufführung wird von uns im Rahmen des festival contre le racisme organisiert. Der Eintritt ist frei; es empfiehlt sich, frühzeitig zu erscheinen, da die Sitzplätze begrenzt sind.

Die ASYL-DIALOGE erzählen von Begegnungen, die Menschen verändern, von gemeinsamen Kämpfen in unerwarteten Momenten – eine dieser Geschichten spielt in Osnabrück, wo seit März 2014 ein breites Bündnis solidarischer Menschen bereits 30 Abschiebungen verhindern konnte und somit für viele bundesweit zum Vorbild wurde…

Wir hören diese Geschichte aus erster Hand, aus (mehr…)

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Vortrag: Sechs Jahre seit der NSU-Selbstenttarnung – Was ist bekannt, was bleibt ungeklärt?

Am Mittwoch, 29. November, findet um 20 Uhr im Hörsaal 8 des Hauptgebäudes der Uni Bonn ein weiterer Vortrag statt, den wir gemeinsam mit der Liste undogmatischer StudentInnen (LUST) organisieren. Der NSU-Prozess neigt sich dem Ende entgegen und Dr. Mehmet Daimagüler, Nebenklageanwalt im NSU-Verfahren, den wir bereits im Frühjahr eingeladen hatten, wird über den weiteren Fortgang des Verfahren berichten.

Der Nationalsozialistische Untergrund (NSU) war eine rechts- terroristische Untergrundorganisation um (mehr…)

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Vortrag: „Junge Muslime in Auschwitz“

Ein weiterer von uns im Rahmen des festival contre le racisme organisierter Vortrag findet am Montag, 27. November, um 19 Uhr im Hörsaal 17 (Anglistisches Seminar, Regina-Pacis-Weg 5, zwischen Hofgarten und Altem Zoll) statt.
Der Vortrag stellt einen inklusiven Ansatz der Erinnerungskultur vor, der stigmatisierten Jugendlichen eine Möglichkeit gibt sich mit Geschichte auseinanderzusetzen. Sowohl die Lebenswelt der Jugendlichen, als auch ihre Erlebnisse und inneren Prozesse in und nach Auschwitz werden anhand von kurzen Videos und Bildern erläutert.
Der Referent Burak Yilmaz ist seit 2011 Gruppenleiter bei den Projekten „Junge Muslime in Auschwitz“ und „Heroes Duisburg – Gegen Unterdrückung im Namen der Ehre“. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit für einen persönlichen Austausch.

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Film und Protagonistengespräch: Trapped by law

Am Freitag, 24. November, laden wir euch um 20 Uhr im Hörsaal 8 (Hauptgebäude der Uni Bonn) herzlich zu unserer nächsten Veranstaltung im Rahmen des festival contre le racisme ein.

Kefaet Prizreni, einer der beiden Protagonisten des Films über seine und die Abschiebung seines Bruders Selamet, präsentiert den preisgekrönten Dokumentarfilm „Trapped by Law“.
„Trapped by Law“ erzählt die Fluchtgeschichte der beiden in Essen aufgewachsenen Roma, die zusammen das Rap-Duo „K.A.G.E.“ bilden. Nach langjährigem Leben in Essen 2010 in den Kosovo abgeschoben, waren die beiden seit 2014 wieder in Deutschland und bundesweit als Rap-Künstler und Roma-Aktivisten unterwegs.

Als K.A.G.E. haben die beiden beim (mehr…)

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Film und Vortrag: »Die vergessenen Flüchtlinge – Juden aus arabischen Ländern«

Am Montag, 20. November, findet um 20 Uhr im Hörsaal 8 (Hauptgebäude der Uni Bonn) eine weitere von uns im Rahmen des festival contre le racisme organisierte Veranstaltung statt. Zunächst gibt es eine Filmvorführung und anschließend referiert Tilman Tarach zum Thema.

Der preisgekrönte, etwa 50-minütige Dokumentarfilm »Die Vergessenen Flüchtlinge« (»The Forgotten Refugees«) von Michael Grynszpan zeigt die Geschichte, die Kultur und den erzwungenen Auszug nahöstlicher und nordafrikanischer jüdischer Gemeinden im 20. Jahrhundert. Juden aus Ägypten, dem Jemen, Libyen, dem Irak und Marokko legen auf berührende Art und Weise Zeugnis ab.

Der vom Davidproject Center for Jewish Leadership und IsraTV produzierte Film verknüpft persönliche Geschichten mit dramatischem dokumentarischen Filmmaterial über die Rettungsaktionen von Juden aus den arabischen Ländern. (mehr…)

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Kulturcafé im November wieder mit Karaoke

(scroll down for translations)

Am Mittwoch, 8. November, laden wir euch wieder herzlich zu unserem monatlichen Kulturcafé im Kult41 ein . Das Kulturcafé findet diesmal im Rahmen des festival contre le racisme statt und auf dem Programm steht Karaoke. Los geht es wie (fast) immer um 19 Uhr.

Jede/r kann mitmachen! Falls Euch bereits bestimmte Lieder vorschweben, die ihr singen möchtet, dann schaut nach, ob Ihr sie als Karaokeversionen online findet, etwa auf Youtube, sodass wir sie mittels Beamer an die Wand werfen können.
Wie immer gibt es außerdem Kicker, kalte Drinks und Musik. Kommt vorbei und bringt Eure Freund*innen mit!

This time during our monthly pub night, we will come together to sing some karaoke. (mehr…)

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Veranstaltungen im November und Dezember

Auch im zweiten Halbjahr 2017 organisieren wir im Rahmen eines „festival contre le racisme 2017″ eine Reihe von Veranstaltungen für Euch. Das Programm findet Ihr in Kürze unter www.fclr-bonn.de sowie auf Facebook.
Die Beschreibungen der einzelnen Veranstaltungen findet Ihr zudem bald auf dieser Seite.

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Dessauer Zustände und kein Ende in Sicht

Am 7. Januar 2005 verbrannte der Asylbewerber Oury Jalloh aus Sierra Leone in einer Dessauer Polizeizelle. Seine Obduktion ergab, dass zuvor erhebliche körperliche Gewalt auf ihn ausgeübt worden war. Ein Feuerzeug, mit dem Jalloh sich angeblich selbst – gefesselt auf einer feuerfesten Matratze – verbrannt haben soll, gelangte auf ungeklärte Weise erst später unter die Asservaten. Die Zelle Oury Jallohs wurde akustisch überwacht, ein Feueralarm wurde durch den diensthabenden Beamten ignoriert.

Bereits drei Jahre zuvor verstarb ein Obdachloser mit schweren körperlichen Verletzungen im selben Dessauer Polizeigewahrsam. (mehr…)

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Nächstes Kulturcafé mit Akrobatikstunde

Wir werden diesmal im Rahmen unseres Kulturcafés am 11. Oktober im Kult41 für alle Interessierten eine erste Einführungsstunde in grundlegende Übrungen und Tricks für Zweierpaare und Gruppen unter professioneller Anleitung bieten. Bitte bringt bequeme Kleidung mit, in der ihr euch gut bewegen könnt! Wer kann, möge auch eine (Iso)-Matte o.Ä. mitbringen. Wir öffnen unsere Pforten wie immer um 19 Uhr.

Circus FloorAcrobatics Class:
At our next pub night ak Kult41 on October 11 we are going to have a first approach to the basic tricks and shapes to build in duos and groups. Bring confortable clothes to move and stretch your body!
Doors open at 7 p.m. like always.

اللغه العربيه

نريد أن ندعوكم لهذا الحدث الشهري لدينا، „مرحبا باللاجئون في Kulturcafé بالمركز الثقافي KULT 41 في كل ثاني يوم اربعاء من كل شهر.
نبدأ دائما في الساعة السابعة مساء (19،00 مساء) والانتهاء في 11:00 (23.00 مساء)
و في هذه المره سوف تأتي معلمه الرقص الأرجنتينيه لتعليم الرقص.
هذه المره فلور أكروباتيك:
في هذه المره سوف نقوم بتعليم كل الحيل الأساسية لبناء الثنائيات للرقص الجماعي.
من فضلك اجلب الملابس المريحة للتحرك بجسمك! ولكن الأهم أن نستمتع معا بوقتا طيبا!
سوف تبدأ المعلمه في الساعة 20:00.

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Rückblick: Tanzen beim September-Kulturcafé

Hier findet Ihr ein paar (recht verwackelte) Aufnahmen unseres letzten Kulturcafés, bei dem nach einer Einweisung durch die Tanzlehrerin Analía Celeste Muñiz ausgiebig zu Latin-Beats u.ä. getanzt wurde. Die Veranstatung war diesmal trotz des schlechten Wetters sehr gut besucht und wir bedanken uns für die professionelle Anleitung! Möglicherweise wird Analía auch beim nächsten Kulturcafé am 11. Oktober zugegen sein und eine kleine Akrobatikstunde geben. Achtet auf weitere Ankündigungen!

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Sahra go home! Keine Bühne für Rechtspopulismus unter linkem Deckmantel

Am kommenden Montag, 18. September, kommt auf Einladung der hiesigen Partei „Die Linke“ die in der Presse häufig so bezeichnete „schöne Sahra“ Wagenknecht nach Bonn, um in der Innenstadt Wahlkampfreden zu schwingen. Dass Rechtspopulismus und -extremismus hier in der jüngeren Vergangenheit nur geringe Chancen hatten, zeigten die antifaschistischen Blockaden und Gegendemonstrationen etwa gegen NPD-, ProNRW oder Pegida („Bogida“)-Kundgebungen. Aber dass es gegen den Auftritt der Rechtspopulistin Wagenknecht zu antifaschistischen Protesten kommen wird, ist leider ebenso unwahrscheinlich wie bedauernswert – und das alleine aufgrund ihres Parteibuches und eines gelungenen Etikettenschwindels. Im Gegenteil: Nicht wenige derjenigen, die bei Bogida, ProNRW und anderen Naziclowns nicht müde wurden, „Nazis raus“ zu rufen, werden sich womöglich am Montag auf dem Marktplatz einfinden, um Wagenknecht zu lauschen.
Doch wahre Schönheit kommt bekanntlich von innen und da kann Wagenknecht kaum punkten.
Hier ein kleines unvollständiges worst of ihrer Äußerungen der letzten paar Jahre: (mehr…)

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Kulturcafé mit Tanzstunde

(scroll down for more languages)

Wie jeden Monat findet am zweiten Mittwoch des Monats, diesmal 13. September, unser Kulturcafé im Kult41 statt. Dieses Mal wird eine Tanzlehrerin aus Argentinien uns Modern- und Latintanz lehren und natürlich mittanzen! Komm und lerne, mit einem Partner zu tanzen, vor allem aber um Spaβ zu haben! Die Tanzstunde fängt um 20:00 Uhr an. (mehr…)

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Kein Raum für Israelhass in Bonner Kinos

Im Folgenden dokumentieren wir ein Schreiben, das wir zusammen mit dem Referat für politische Bildung – AStA Bonn und der DIG-Hochschulgruppe Bonn an das Bonner Programmkino WOKI schickten. Aufgrund der Kurzfristigkeit des Anliegens und weil eine Antwort bislang ausblieb, haben wir uns entschieden, daraus einen offenen Brief zu machen.

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit einiger Verwunderung stießen wir auf eine Programmankündigung Ihres Kinos. Am kommenden Montag, den 28. August, soll dort der israelkritische Film „Junction 48“ gezeigt werden, über dessen inhaltliche Stoßrichtung sich auch bereits streiten ließe. Der Rapper Tamer Nafar, der im Film die Figur des Rappers Kareem verkörpert, bezeichnete die israelische Demokratie öffentlich als Nazis und scheute auch nicht vor Holocaustvergleichen zurück. (mehr…)

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Antizionismus, nein danke.

Vor einem Jahr hatten wir den Aktivisten und Rapper Mohammad Abu Hajar von der Organisation „Adopt a revolution“ eingeladen. Er hielt damals einen Vortrag über den zivilen Widerstand in Syrien. Der Vortrag kam gut an und ist auch immer noch auf unserem Youtube-Channel nachzuören. Mittlerweile hat sich Abu Hajar leider als fanatischer Israelhasser entpuppt, dessen Hauptfokus auf der Verteufelung des jüdischen Staates zu liegen scheint. (mehr…)

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Amerika, die Deutschen und der Rassismus

Zum 25. Mal jähren sich diese Woche die pogromartigen Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen, bei denen ein Volksmob als Bündnis angereister Neonazis mit den ganz normalen Deutschen aus der Nachbarschaft und unter den Augen der Polizei versuchte, eine Gruppe von vietnamesischen GastarbeiterInnen zu ermorden. Wir möchten die Erinnerung an diese Ereignisse zum Anlass nehmen, ein paar kurze Gedanken zu der derzeitigen medialen Befassung mit dem Thema Rassismus beizusteuern.
Der Terror von Rostock stellte eine Zäsur in der deutschen Nachkriegsgeschichte dar – nicht, weil nicht schon zuvor und auch danach rassistische Übergriffe und Morde in Deutschland verübt wurden, sondern weil sich hier ein ganz offener Schulterschluss zwischen Durchschnittsbevölkerung und Neonazis sowie in letzter Instanz auch der Polizei zeigte, deren Agieren nach Tagen der geduldeten Krawalle bis zur Brandstiftung darin bestand, mit Gewalt gegen angereiste antifaschistische GegendemonstrantInnen vorzugehen. (mehr…)

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