Text zum 1. Mai in Bonn

Am 1. Mai findet dieses Jahr wieder die die libertäre 1.-Mai-Demonstration mit anschließendem Straßenfest auf dem Frankenbadplatz statt, zu der wir gemeinsam mit unseren GenossInnen von der ASJ Bonn, der Liste undogmatischer StudentInnen – LUST, der Jungen Antifa Bonn und anderen aufrufen.

Treffpunkt für die Demonstration ist 14 Uhr am Kaiserplatz.

Gemeinsam mit der LUST haben wir diesmal folgenden Text zu der Broschüre der Aufrufe der einzelnen Gruppen beigesteuert:

Refugees welcome?
Wie steht es um die Flüchtlingssolidarität im Jahr 2017?

Nachdem im Herbst 2015 nach jahrelangem massenhaften Sterben flüchtender Menschen auf dem Mittelmeer und einer weiteren sich anbahnenden humanitären Katastrophe vor Europas Toren auf dem Balkan kurzfristig auf Betreiben der deutschen Regierung die sogenannte Balkanroute geöffnet wurde, kam es zu einem vergleichsweise sprunghaften Anstieg der aufgrund des syrischen Bürgerkrieges und des Wütens von ISIS im Irak ohnehin steigenden Flüchtlingszahlen. Dies verhalf der Kanzlerin zu einer Abbildung auf dem Cover des Times-Magazine als „Person of the year“ und den Deutschen zu einer weiteren öffentlich vollzogenen Läuterung als diejenigen, die diesmal auf der richtigen Seite der Geschichte stünden. Die Parole laut der Geflüchtete angeblich willkommen seien, hallte als Mantra durch fast alle Gassen (mit Ausnahme gewisser berüchtigter v.a. östlicher Landstriche). Manchen schwante bereits damals, dass die Aufforderung, dass „wir“ das schaffen, weniger darauf abzielte, dass Staat und Behörden eine menschenwürdige Versorgung der Ankommenden sicherzustellen trachteten, sondern dass wie eh und je und nun in noch sich steigerndem Maße auf diejenige freiwilligen Kräfte zurückgegriffen würden werde, die auch bislang als Feigenblatt missbraucht worden waren, das Elend deutscher Asylpolitik notdürftig zu kaschieren. (mehr…)

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„Festival contre le racisme“ im April und Mai

Im April und Mai organisieren wir eine Reihe von Veranstaltungen im Rahmen des „festival contre le racisme“ an der Uni Bonn und anderswo. Das komplette Programm – u.a. mit Veranstaltungen von Studierenden der Uni Bonn, dem Referat für Hochschulpolitik des AStA Bonn, der ASJ Bonn, der Initiative für Flüchtlinge Bonn – IfF und Start with a Friend – findet Ihr unter der neu eingerichteten Website www.fclr-bonn.de.

Anlässlich des Festivals laden wir zwei AktivistInnen der „Initiative zum Gedenken an Oury Jalloh e.V. / Break the silence“ ein. Am 4. Mai berichten Mouctar Bah und Nadine Saeed über ihre langjährigen Bemühungen zur Aufklärung des Falles des Asylbewerbers Oury Jalloh aus Sierra Leone, der 2005 in einer Dessauer Polizeizelle bei lebendigem Leib verbrannte. Im Anschluss daran zeigen wir den NDR-Tatort „Verbrannt“ von 2015, dessen Handlung auf dem Vorfall basiert.
Am 8. Mai findet eine (mehr…)

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Konzert-und Informationsabend mit Gipsy Groove

Anlässlich des am 8. April stattfindenden Tag der Roma veranstalten wir am Mittwoch, 5. April, ab 18 Uhr, im Kult41 einen Konzert- und Informationsabend mit der Band Gipsy Groove und drei kürzeren Vorträgen zu den Themen Flüchtlingshilfe auf der Balkanroute und der Situation der Roma.

GIPSY GROOVE, eine international bekannte Band aus dem Balkan, spielt auf ihrer diesjährigen „No one is illegal“– Tour Funk, Ska, Reggae und Jazz. Ein Benefizkonzert für die Flüchtlingshilfe der NGO GAIA Kosovo im Anschluss an Vorträge zur politisch-rechtlichen Situation von Roma aus dem Westbalkan.

Wie sich eine Verschmelzung aus Funk, Ska, Reggae und Jazz gepaart mit traditioneller Roma-Musik anhören kann, zeigt euch GIPSY GROOVE. In ihren Texten thematisiert die sechsköpfige Band aus dem Balkan die Menschenrechte weltweit – ohne dabei den gute Laune Faktor aus dem Auge zu verlieren. In ihrer sechsjährigen Bandgeschichte waren sie bereits in etlichen Ländern auf Tour, wie in Rumänien, Slowakei, Deutschland, Schweiz, Österreich, Serbien, Türkei u.a.
www.gipsygroovemusic.com

Das Benefizkonzert findet im Anschluss an Vorträge zur politisch-rechtlichen Situation von Roma aus dem Westbalkan statt.

  • Dabei wird Hasiba Dzemajlji (Rom e.V. Köln) über ihre Empowerment-Arbeit mit Roma-Frauen sprechen.
  • J. Leko spricht zur menschenrechtlichen Situation der Roma-Minderheit auf dem sog. West-Balkan und die Anerkennungskämpfe geflüchteter Roma in Deutschland.
  • Bajram Kinolli, Sänger der Band Gipsy Groove und einer der Gründer der Organisation „Gaia SCI Kosovo“ gibt einen Einblick in die Arbeit mit Geflüchteten auf der Balkanroute.
  • Das Kult41 öffnet seine Pforten um 18 Uhr. Nach den Vorträgen beginnt um 20 Uhr das Konzert. Der Eintritt ist frei.

    Die Veranstaltung wird unterstützt und ermöglicht vom Referat für politische Bildung – AStA Bonn, dem Frauenreferat Bonn sowie dem MIGRApolis House of Ressources des Bonner Instituts für Migrationsforschung (BIM e.V.)

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    Vortrag und Film: Alle bleiben / The Awakening

    Am Mittwoch, 29. März, veranstalten wir einen Vortrag zusammen mit einer Filmvorführung im Hörsaal 1 des Hauptgebäudes der Uni Bonn. Kenan Emini wird dort seinen Film „The Awakening“ vorführen und über die Arbeit der Kampagne „Alle bleiben“ berichten.

    Die Kampagne „alle bleiben!“ unterstützt den Kampf aller Flüchtlinge für ihr Recht, selbst zu bestimmen, wo sie leben möchten. In ganz Deutschland gibt es Organisationen, die das Blei­berecht für Roma in Deutschland durchsetzen wollen und hierfür unter dem Motto „alle bleiben“ bundesweit zusammenarbeiten.

    Zum Film: (mehr…)

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    Besuch des Rosenmontagszuges in Bonn

    Alle hatten viel Spaß bei unserem Karnevalsausflug am Rosenmontag.
    Nach einer etwas abenteuerlichen Busfahrt von den Flüchtlingsheimen in Duisdorf bis in die Altstadt konnten wir einen guten Platz an der Kölnstraße erobern. Unsere Gruppe von etwa 20 Eltern und Kindern hat sehr engagiert alles was an Kamelle in unsere Richtung flog eingesammelt und glücklich nach Hause getragen.


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